Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage an alle, die bereits mit der neuen DJI Mavic 3T Advanced (M3TA) im Einsatz sind – idealerweise im direkten Vergleich zur „alten“ Mavic 3T. Da wir ein super Angebot für eine M3TA bekommen haben.
Ich komme aus der Kitzrettung und habe bisher mit der klassischen Mavic 3T gearbeitet. Die war für uns wirklich top – wir konnten damit z. B. sogar sehr kleine Strukturen (teilweise Nester ~7 cm) aus ca. 70 m Höhe erkennen.
Jetzt habe ich mir die neuen technischen Daten angeschaut und sehe folgende Änderungen:
alte M3T:
40 mm Brennweite
61° Sichtfeld (DFOV)
neue M3TA:
60 mm Brennweite
41,2° Sichtfeld
8 µm Pixelpitch statt 12 µm
https://enterprise.dji.com/de/mavic-3-enterprise/specs
👉 Bedeutet also:
deutlich engeres Sichtfeld
dafür höhere Detailauflösung / feinere Temperaturunterschiede (DJI)
Die alte M3T hatte bei uns manchmal das Problem:
bei Sonne oder wenig Bewuchs „überstrahlt“ das Bild
viel „Krisseln“ / alles wird heiß dargestellt
wir mussten oft in den Inspektionsmodus wechseln
👉 Ist das bei der neuen besser geworden?
👉 Wirkt das Bild ruhiger / kontrollierbarer?
👉 Oder wird es durch die höhere Auflösung sogar kritischer?
Durch den Wechsel von 61° auf 41° ist das Sichtfeld ja deutlich kleiner.
👉 Wie stark merkt ihr das in der Praxis?
👉 Seht ihr wirklich einen Vorteil bei:
kleinen Kitzen, Bodenbrütern....
schwierigen Bedingungen (Sonne, trockener Boden)?
👉 Oder war die alte M3T hier schon „gut genug“?
Vorteile neue M3TA:
bessere Detailerkennung (8 µm Pixelpitch)
wahrscheinlich bessere Erkennung auf Distanz
engeres Bild → evtl. ruhiger bei schwierigen Bedingungen
Nachteile:
deutlich weniger Fläche pro Bahn
vermutlich mehr Flugzeit notwendig
evtl. weniger effizient für große Felder
Mich würden echte Praxiserfahrungen extrem interessieren.